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Morgen ist Erntedank

01.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einer Zeitung erscheint folgende Anzeige: „Ich danke Gott und dem Opelfahrer, der mein falsches Überholen durch geschicktes Bremsen ausgeglichen und mir das Leben gerettet hat!“ Drei Tage später erscheint in derselben Zeitung an gleicher Stelle eine neue Anzeige mit dem Wortlaut: „Noch mal Schwein gehabt! Der Opelfahrer.“

„Ich danke Gott“ oder „Schwein gehabt“, welche Anschauung vom Leben steckt dahinter? Empfangen wir das Leben und alles, was dazugehört, als Geschenk von Gott? Oder ist es das Resultat von Glück oder Unglück, so wie es der Opelfahrer sieht? Am Erntedankfest werden die Gaben der Gärten, Wiesen und Felder prachtvoll um den Altar in der Kirche aufgebaut. Einfach Glück gehabt, dass das Wetter passte und die Früchte so gut gewachsen sind? Oder ein Geschenk Gottes, für das gedankt wird?

Gedankt, weil hinter den Gaben der Geber gesehen wird. Weil gesehen wird, was die Menschen haben, ist nicht das eigene Verdienst, sondern sie sind abhängig. Abhängig von Gott. Beschenkt von Gott. Und er beschenkt gern. Er beschenkt mit den Früchten und der Ernte der Felder, mit dem, was zum Leben nötig ist. Und er will noch mehr geben, was auch zum Leben benötigt wird. Die Menschen brauchen nicht nur Lebensmittel in der Hand, sondern auch eine Lebensmitte im Herzen.


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