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Mobil ohne Auto

17.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Moralische Themen können nerven. Dennoch müssen sie bisweilen sein. Damit aus dem als richtig Erkannten auch das konsequente Tun folgt, braucht es mitunter Nervensägen, wegen unserer Trägheit und Bequemlichkeit.

Propheten werden sie in der Bibel meist genannt. Das Lamentieren der grünen Propheten unserer Tage scheint in letzter Zeit Gehör zu finden. Auch bei der Stadtverwaltung, die nun doch entschieden hat, „Mobil ohne Auto“ in diesem Jahr wieder zu unterstützen. Ganz praktisch dadurch, dass die Abschrankung wieder von der Stadt übernommen wird. Das ist einer lobenden und zustimmenden Erwähnung wert.

Auch unter den Vorzeichen eines Atomausstiegs scheint ein gesamtgesellschaftliches Umdenken noch lange nicht in trockenen Tüchern. Der Teufel steckt oft im Detail. Gott sei Dank gibt es auch in der Kirche Menschen mit langem Atem. Auch in Nürtingen. So ist es an dieser Stelle zumindest eine kurze Erwähnung wert, dass zum Beispiel in der evangelischen Kirche in Nürtingen durch die Blockheizkraftwerke an der Versöhnungskirche und im Jugendhaus etwa die Hälfte des Stroms selbst erzeugt wird, der in der Gesamtkirchengemeinde verbraucht wird.


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