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Mit Kampfsport gegen Gewaltbereitschaft

17.07.2008, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kirchheimer Janusz-Korczak-Schüler absolvieren Anti-Aggressions-Training – Große Erfolge verzeichnet

KIRCHHEIM. Wo früher Beleidigungen und handfeste Gewalt an der Tagesordnung waren, herrschen nun Gemeinschaftsgefühl und Hilfsbereitschaft: 18 Schüler der Kirchheimer Janusz-Korczak-Schule für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten absolvierten nach einem halbjährigen Gewaltpräventionstraining mit japanischen Kampfkünsten am Dienstag ihre Prüfung zum weiß-gelben Ju-Jitsu-Gürtel.

„Ich stech euch alle ab“, so wäre man früher auf dem Schulhof empfangen worden, berichtet Carola Schweizer, Lehrerin an der Janusz-Korczak-Förderschule. Gewalt stand hier auf der Tagesordnung und sei völlig normal gewesen. „Unsere Schüler sind für andere Schulen nicht tragbar, deswegen kommen sie zu uns“, erklärt Schweizer. Sie vergleicht die Einrichtung, in der normaler Unterricht, Tagesbetreuung und Internat vereint werden, mit „einem großen Dampfdruck-Kochtopf“.

Dieser Druck, mit dem die Schüler täglich leben, sei bisher nur in „großen Explosionen“ entwichen. Mit dem Kampfsport-Projekt haben die Kinder nun die Möglichkeit, ihre Aggressionen und Energien kontrolliert abzubauen, durch ein „Ventil“, das auf Regeln und Respekt beruht.


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