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Markung gesäubert und Baum gepflanzt

12.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Samstag hat die Ortsgruppe Grafenberg des Schwäbischen Albvereins ihre Tradition fortgesetzt, zuerst in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern aus Bürgerschaft, Verwaltung, Vereinen und Jugendfeuerwehr die Markung zu säubern und dann einen Baum zu pflanzen. Dies geschah im Hinblick auf den internationalen Tag des Baumes am 25. April, bei dem der Baum des Jahres im Mittelpunkt stehen sollte. In Deutschland ist das 2015 der Feldahorn, der etwa 15 Meter hoch, einen Stammdurchmesser von einem Meter erreichen und 150 bis 200 Jahre alt werden kann. Gute Aussichten also für das Exemplar, das nun an der Weggabelung Goethestraße/Buckenwiese gepflanzt wurde. Dabei griff auch Bürgermeisterin Annette Bauer zur Schaufel, die vorher schon mit ihrem Mann Steffen beim Müllsammeln mitgemachte. Der volkstümliche Name „Maßholder“ weist auf den holunderartigen Wuchs des Feldahorns hin und darauf, dass ein Maß voll Blätter auch zum Viehfutter gemischt wurde. Der Feldahorn (botanisch Acer campestre) gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse und ist der „kleine Bruder“ von Spitz- und Bergahorn, aber seine Stammstärke ist für forstliche Nutzung meist nicht ausreichend und er wird oft übersehen. In Grafenberg allerdings kann er sich nun zu einem stattlichen Exemplar entwickeln. der

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