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Maler und Lackierer studierten Baukunst

17.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Senioren der Innung Neckar-Fils waren im Kloster Bebenhausen

(pm) Die Senioren der Maler- und Lackiererinnung Neckar-Fils besuchten das Kloster und Schloss Bebenhausen. Vor allem die Baukunst sowie die Malereien der Anlage weckten das Interesse der Teilnehmer. Erstmals wird Bebenhausen in einer Urkunde des Jahres 1187 genannt. Im 18. und 19. Jahrhundert bauten die württembergischen Herrscher einen Teil des Klosters zum Jagdschloss um. Hier lebte nach dem Ende der Monarchie das letzte württembergische Königspaar.

Bei einer Führung durch die Gebäude wurde den Besuchern aufgezeigt, welch große Bedeutung Kloster und Schloss Bebenhausen für die Geschichte und Kunst Württembergs hat. Der Anfangsbau der Klosterkirche wurde von den Zisterziensern am Ende des 12. Jahrhunderts in Angriff genommen. Die Klosterkirche entspricht in ihrer Schlichtheit und Eleganz den Prinzipien der Zisterzienser. Typisch für die Architektur des Ordens ist eine flach gedeckte, dreischiffige Pfeilerbasilika, mit wenig betonten Querhausarmen und einem rechteckigen Chorabschluss. Von der Ausstattung des Mittelalters haben sich nur Reste erhalten. Die Verglasung des Maßwerkfensters im Chor hatte Herzog Carl Eugen 1781 zum großen Teil nach Schloss Hohenheim bringen lassen. Eindrucksvoll ist die Renaissancekanzel des Bildhauers Konrad Wagner in ihrer kräftigen Farbigkeit.


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