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Liquidität des Landkreises gerät in Gefahr

13.07.2018, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erstattungen von Kosten für Flüchtlinge in stattlicher Höhe vom Land noch nicht an die Kreiskämmerei überwiesen

Der Jahresabschluss für den Kreishaushalt 2017, der gestern im Verwaltungs- und Finanzausschuss vorgelegt wurde, hat eine gute und eine schlechte Nachricht. Unter dem Strich bleibt dem Kreis ein Plus, das um 17,8 Millionen Euro höher ausfällt als erwartet. Dagegen stehen noch 41,8 Millionen Euro aus, die der Kreis vom Land erwartet, was die Liquidität belastet.

In die Freude über den guten Jahresabschluss 2017 mischte sich der Ärger, dass die Liquidität des Kreises um rund 25,3 Millionen Euro auf rund 2,16 Millionen Euro abgeschmolzen ist. Damit wird die nach dem Haushaltsrecht für 2017 erforderliche Mindestliquidität von 9,4 Millionen Euro nicht erreicht. Um seinen laufenden Zahlungen nachzukommen, muss der Kreis deshalb Kassenkredite aufnehmen, was wiederum den Haushalt belastet. Hauptursache für die geringen Zahlungsmittel seien offene Forderungen des Kreises an das Land, zu Kosten, die dem Kreis durch die vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen entstanden seien, erklärte Landrat Heinz Eininger.


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