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Linke-Sommerfest

31.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Zum traditionellen Sommerfest der Linken hatten sich Mitglieder aus dem ganzen Kreis in der Sportgaststätte des SV 1845 in Esslingen eingefunden, um sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. In seiner Begrüßungsrede wies der Pressesprecher des Kreisverbandes, Jochen Findeisen, darauf hin, dass die Vorbereitungen für die Landtagswahl 2011 voll im Gange seien. Für den Wahlkreis 8 (Kirchheim) wurde bereits Bernd Luplow aus Deizisau gewählt. Auch in den Wahlkreisen Esslingen und Nürtingen würde alsbald gewählt werden. Wahlkampfthemen gäbe es genug. Nicht nur in Berlin habe die schwarz-gelbe Koalition versagt; auch im schwarz-gelb regierten Baden-Württemberg sei ein Politikwechsel erforderlich. Die Linke werde es nicht hinnehmen, dass die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise diejenigen am Härtesten treffen, die diese nicht verschuldet hätten. Dies seien vor allem die Hartz-IV-Empfänger und die Kommunen. Findeisen sprach sich für leistungsfähige Kommunen aus, die ihre Leistungen für den Bürger in eigener Regie erbringen müssten. Der neoliberale Privatisierungswahn diene primär der Steigerung privater Profite. Der Bürger brauche jedoch bedarfsgerechte und erschwingliche Schulen, Krankenhäuser, Busse und vieles mehr. Der Referent bekundete unter anderem die Solidarität der Linken mit allen, die sich gegen das „Milliardengrab“ Stuttgart 21 engagieren würden. Im Land wie im Bund setze sich die Linke für die Realisierung des freiheitlichen, sozialen und demokratischen Rechtsstaates ein.


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