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Lebensraum für Vögel und Insekten

05.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Neidlinger Hutewald ist ein erfolgreiches Projekt für Artenschutz – Landschaftserhaltungsverband bietet fachliche Betreuung

NEIDLINGEN (la). Mächtige, ausladende Laubbäume mit überhängenden Ästen, dazwischen friedlich grasende Schafe und Ziegen und mittendrin zwei Esel – ein Anblick, den der Hutewald von Neidlingen heute wieder bietet.

Noch bis vor 200 Jahren war die Szenerie alltäglich, als die hiesige Landbevölkerung ihr Vieh zur Futtersuche noch in die Wälder trieb. Das Grünland war zu wertvoll, es wurde gebraucht, um Heu für den Winter zu machen. So war der Wald nicht nur Lieferant für Holz zum Heizen und Bauen, sondern bot als Waldweide auch Futtergrundlage der Nutztiere. Diese historische Bewirtschaftungsform machte den Wald offener und lichter.

Die sogenannten „Lichten Wälder“, sonnige, offene Waldpartien mit den typischen großkronigen und altholzbelasteten Hutebäumen, bieten Lebensraum für viele, heute vom Aussterben bedrohte Vögel, Insekten und Reptilien. Darum sind Lichtwaldarten heutzutage für den Naturschutz von großem Interesse.

In Neidlingen wurde vor zwei Jahren das Hutewaldprojekt initiiert. Der dortige Forstrevierleiter hatte die Hutebäume am Fuße des Erkenberges schon lange im Blick. Doch erst mussten die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um eine Beweidung im Wald zu ermöglichen, denn eigentlich ist diese im Wald nach dem Forstgesetz nicht erlaubt.


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