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Kritischer als erwünscht?

02.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Schlaitdorf. Zum Artikel „Die Mehrheit will zurück in die Offensive“ vom 25. Juni. Gemeinderäte der CDU, Freien Wähler, SPD und Liberale/FDP hatten zu einer Pressekonferenz geladen, weil sie die Meinungsführerschaft beim Streit um das Boss-Projekt im Großen Forst zurückholen wollten.

Man hätte erwarten können, dass die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit Begeisterung neue Erkenntnisse präsentiert hätten, die jedem verständigen Bürger die Entscheidung für die Gewerbeansiedlung als richtige Lösung nahegelegt hätte. Von Begeisterung war allerdings bei den beteiligten Gemeinderatsmitgliedern wenig zu spüren. Eher von Enttäuschung, Verärgerung und Verbitterung.

Dies gipfelte in Verdächtigungen und Verunglimpfungen der (kommunal)politischen Gegner und aller Bürger, die eine Gewerbeansiedlung im Großen Forst kritisch sehen. Die Frage, ob nicht die Art und Weise, wie dieses Projekt dem Bürger kommuniziert wurde, die Hauptursache dafür ist, dass die Mehrheit der Bürger dasselbe ablehnen, hat sich den anwesenden Gemeinderäten wohl nie gestellt?

Die Bürger sind heute kritischer, als es manchen Gemeinderäten lieb ist. Die Bürger reagieren aufgrund schlechter Erfahrungen allergisch, wenn sie hören, (kommunal)politische Fragen seien schon längere Zeit in „Geheimverhandlungen“ besprochen worden.


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