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Kritik an Studenten

05.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lore Blosser-Reisen, Nürtingen. Zum Artikel „Auf beiden Seiten blieb das Unverständnis“ vom 20. Juni. Wo sind die kritischen Agrarstudenten geblieben? Wie berichtet haben sie an ihrer Fachhochschule die Fortsetzung der Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefordert. Dies fordern sie vordergründig wegen der Freiheit von Forschung und Lehre, letztlich im eigenen Interesse an einem ungestörten Ablauf ihres Studiums.

Ist es für die derzeitige Studentengeneration unüblich, sich mit dem aktuellen Geschehen in ihrem Wissenschaftsbereich auseinanderzusetzen? Wo waren ihr Vertreter, als in der Seegrasspinnerei im Frühjahr der Träger des alternativen Nobelpreises, der Saatgutzüchter aus Kanada Percy Schmeiser und seine Frau, über ihre bitteren Erfahrungen mit den kriminellen Vorgehensweisen der Firma Monsanto berichteten? Wo waren sie, als dort der weltweit anerkannte Biologe und Wissenschaftler Dr. Pusztai aus Schottland schilderte, dass die Ergebnisse seiner Fütterungsversuche an Ratten auf Druck britischer Regierungskreise (und Monsantos) zu seiner Entlassung und zum Verbot jeglicher Veröffentlichung seiner Versuchsergebnisse führten? Hat wirklich niemand von ihnen die zweimal wiederholten Sendungen von Arte im Fernsehen (zuletzt am 11. März) mit dem Titel „Monsanto – mit Gift und Genen“ angesehen?


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