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Kritik an Boss-Befürwortern

04.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erich Graner, Nürtingen. Zum Artikel „Rachefeldzug mit falschen Argumenten“ vom 25. Juni. Den Bericht über die Pressekonferenz der Befürworter des Logistikzentrums Boss kann ich als Betreuer des Bürgerbegehrens für einen Bürgerentscheid nicht unwidersprochen hinnehmen. Die Befürworter haben nur das ungesicherte Argument von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen. Dass die Welternährung durch das Projekt nicht gefährdet ist, ist richtig und die geschilderten Auswüchse bei der Stimmenbewerbung der Gegner sind sicher abzulehnen.

Man fragt sich, was die Befürworter von einem Bürgerentscheid zu fürchten haben, wenn sie doch der Meinung sind, die Mehrheit sei für Boss und damit für Arbeitsplätze. Mein Engagement richtet sich nicht gegen die Person des Oberbürgermeisters Heirich, sondern ist motiviert durch das nicht korrekte Verfahren. Schließlich hat dieser zumindest politische Fehler zu einer Spaltung der Bevölkerung geführt.

Eigentlich müsste es dem Gemeinderat recht sein, wenn die Entscheidung auf breiter Basis befürwortet wird und damit die Verantwortung für ein auch mögliches Scheitern der Erwartungen von 400 und mehr Arbeitsplätzen, aber unwiederbringlicher Verschandelung einer wertvollen Ackerfläche durch ein solches Mammutvorhaben sich nicht erfüllen sollten. Wenn man schnell zustimmt, ist auch das Argument der Verzögerung vom Tisch – aber der Bürgerentscheid hat ja keine aufschiebende Wirkung!


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