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Kostensteigerung sorgt für Unmut

01.04.2014, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Keltersanierung in Kohlberg wird teurer als geplant

KOHLBERG. Spektakuläres gab es nicht in der Kohlberger Gemeinderatssitzung, obwohl die Kostensteigerung für die Keltersanierung weiterhin für Unmut unter den Räten sorgt. Statt den ursprünglich veranschlagten 1,050 Millionen Euro sind mittlerweile 1,129 Millionen Euro erreicht. Dabei ist das Planungshonorar für die Außenanlagen und noch ausstehende Arbeiten nicht inbegriffen.

Die neue Grenze ist bei 1,15 Millionen angesetzt, was laut Bürgermeister Klaus Roller ausreichend sein müsste. Es gibt auch Positionen, die unter den Kostenschätzungen liegen, wie sich bei der Vergabe der Arbeiten für die Lüftungsanlage zeigte. Es wurden 12 000 Euro für die Außenanlagen beschlossen. Für die Gestaltung des Kelterumfeldes wurde das Büro Fritz Planung beauftragt, anstelle des Porphyrbelags die Kosten für eine Alternative mit Asphalt zu ermitteln.

Ärger und Unzufriedenheit verursacht nach wie vor die mangelhafte Ausführung der Zimmereiarbeiten. Die geforderte Nachbesserung müsse bei der Schlussabnahme sorgfältig überprüft werden, wie Bauausschuss und Gemeinderat übereinstimmend empfahlen. Die Baumängel waren bereits mehrfach Thema im Gremium.

Kritikpunkt war außerdem, dass die Zimmereifirma zum anberaumten Termin nicht erschienen war. Auf Anregung von Ulrich Immler wird nun in Abstimmung mit dem Architekten geprüft, ob überhaupt noch Zahlungen erfolgen sollen.

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