Anzeige

Region

Konsequenzen gezogen

09.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erich Besemer, Nürtingen. Zum Leserbrief „Kritik an Boss-Befürwortern“ vom 4. Juli. Nachdem der umweltpolitische Sprecher des Albvereins und frühere Gau-Naturschutzwart die Ansiedlung der Firma Boss erneut ablehnt, ohne die auf den 10. des Monats angesetzte Mitgliederversammlung abzuwarten, ist für mich die Stunde der Entscheidung gekommen. „Wer vorwärts will, muss Brücken hinter sich abbrechen.“ Dies war das Thema meines Aufsatzes der Prüfung zur mittleren Reife, die es damals noch gab. Seinerzeit konnte ich mit dem Thema nichts anfangen, heute wohl. Der Respekt vor meinem Vater, der seine fünfköpfige Familie während seiner Arbeitslosigkeit drei Jahre über Wasser halten musste, und die Wertschätzung meiner Mutter, die ihm während dieser Zeit – und auch noch Jahre danach – in nächtelanger Heimarbeit bei den Nürtinger Strickwaren-Firmen beigestanden hat, sowie die Selbstachtung vor mir selbst lassen es nicht länger zu, dass meine Mitgliedschaft im Albverein dazu missbraucht wird, die Position der Grünen zu stärken, die besagt: Keine Arbeitsplätze auf dem „Großen Forst“. Es soll vielmehr alles beim Alten bleiben, so wie bisher: Brot, Futter und Nahrung für Tiere, nicht jedoch Arbeit und Brot für Menschen, unter anderem für die von Entlassung bedrohten Mitarbeiter der Firma Stribel und Metabo.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 48% des Artikels.

Es fehlen 52%



Anzeige

Region