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Kompost darf nicht am Waldrand entsorgt werden

02.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Forstamt will Lebensräume schützen – Bußgeld droht

(pm) Im Herbst stutzen viele Gartenbesitzer noch einmal die Hecken ihrer Grundstücke. In der Folge stellen die Förster im Landkreis regelmäßig fest, dass der Heckengrünschnitt nicht selten kurzerhand am Waldrand entsorgt wird. Die Waldträufe gleichen dann eher Komposthaufen als wertvollen Lebensräumen.

Das Forstamt möchte Gartenbesitzer dafür sensibilisieren, dass Waldränder kostbare Lebensräume sind und Grünschnitt keinesfalls „Biomüll“ darstellt, der sorglos im Wald abgelegt werden könnte. Sofern sich die Urheber der abgelegten Abfälle ermitteln lassen, müssen sie mit einem Bußgeld rechnen. Darauf weist das Forstamt hin.

„Dabei prägen Waldränder wie kaum ein anderes Element von weither sichtbar unsere Landschaft“, weiß der Leiter des Kreisforstamtes Felix Reining. Als Lebensraum und vielfältige ökologische Nische eigne sich der Waldrand deshalb, weil im Wechselspiel von Licht und Schatten unterschiedlichste Lebensbedingungen herrschten. Deshalb seien Waldränder sehr viel mehr als lediglich Grenzlinien zwischen verschiedenen Landnutzungsformen.

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