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Kommentar

19.03.2005, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geben und Nehmen

Der Rechnungshof hat öffentlich gerügt, dass zu viele und sehr teure Aufgaben in den privaten Bereich delegiert wurden, obwohl zum Beispiel Behörden regelmäßig selbst auch über Personal mit spezialisiertem Wissen verfügen. Viele Verantwortliche (nicht alle) haben das Prinzip „Geben und Nehmen“ seit einiger Zeit offenbar geradezu kultiviert. Dabei muss man nicht nur an Post und Bahn oder Agentur für Arbeit denken: Es werden riesige Gutachten vergeben (mit Blick auf die Kosten), und die Gutachter bescheinigen regelmäßig den Verantwortlichen, dass sie hohe und höchste Entlohnung verdienen würden. Jahreseinkommen von rund 200 000 Euro und mehr gelten vielfach als „angemessen“, selbst wenn dafür zum Teil nur wenige Tage in der Woche gearbeitet werden muss. Bestimmte Ärztefunktionäre machten im Land in der Hinsicht jüngst von sich reden. Manche Krankenkassenchefs auf Bundesebene haben sich ebenfalls hier und dort die Taschen weiter ganz prall gefüllt.

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