Region

Knappe Entscheidung über Bäume

26.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bäume sind schön, machen aber auch viel Arbeit, besonders, wenn sie groß sind. Das erlebt gerade ein Grundstücksbesitzer aus Unterensingen. Auf seinem unbebauten Grundstück in der „Oberen Au“ wurden die Bäume vor über 20 Jahren im Rahmen des Grünordnungsplanes gepflanzt. Nun sind die Bäume, für deren Verkehrssicherheit der Grundstücksbesitzer zuständig ist, ziemlich groß geworden, weshalb er sich an die Gemeinde wandte mit dem Wunsch, die Bäume fällen zu dürfen. Dafür zeigte die Verwaltung Verständnis. Die Idee, die Pflege der Bäume, die als Straßenbegleitgrün gelten, dem Bauhof zu übertragen, wurde verworfen, da wegen vieler vergleichbarer Fälle Kosten in unbekannter Höhe erwartet werden. Also schlug die Verwaltung vor, dass jeder zweite Baum gefällt und durch einen jungen Baum ersetzt wird. Nach acht Jahren soll die andere Hälfte der Bäume fallen und ebenfalls ersetzt werden. Darüber wurde kontrovers diskutiert. Während die einen die Bäume gerne erhalten würden, wollten die anderen gleich alle fällen lassen. Hier fürchtet die Gemeindeverwaltung allerdings Folgeanträge in ähnlich gelagerten Fällen. So sahen es auch die meisten Gemeinderäte. Mit fünf zu neun Stimmen wurde der Antrag von Klaus Wagner, alle Bäume zu fällen, abgelehnt. Nun bleibt jeder zweite Baum stehen. bg/Foto: Holzwarth

Region

„Ein großer Schritt ist geschafft“

Die Sozialarbeiterin Saime Ekin-Atik sieht die Ehrenamtlichen als Brücke zur Integration von Flüchtlingen – Ämter können das nicht leisten

Schätzungsweise 5000 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Bedürfnisse und die Integration von Flüchtlingen im…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten aus der Region Alle Nachrichten aus der Region