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Klinik-Defizit trübt gute Haushaltslage

20.07.2012, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lachendes und weinendes Auge bei Debatte über Finanzzwischenbericht zum Etat und Jahresabschluss zu Kliniken

Das Landrat Heinz Eininger und die Redner der Fraktionen bei der letzten Kreistagssitzung vor der Sommerpause gestern Nachmittag auf zwei Tagesordnungspunkte gleichzeitig eingingen, hatte guten Grund. Zum einen herrschte Freude über eine gute Haushaltslage, die zum anderen jedoch durch das Defizit der Kreiskliniken gleich wieder geschmälert wird.

Zur Debatte standen der Finanzzwischenbericht für das Jahr 2012 mit Stand von Ende Juni und der Jahresabschluss der Kreiskliniken gGmbH. „Selten liegen gute und schlechte Nachrichten so eng beieinander“, begann Landrat Eininger. Nicht nur die gute Entwicklung des Kreishaushalts im ersten Halbjahr, auch der Konjunkturbericht der IHK, dessen Eckdaten durchweg positiv sind, machte Eininger optimistisch auch für das kommende Haushaltsjahr.

Durch die Haushaltsverbesserungen im vergangenen Jahr konnten die Rücklagen um knapp 14 Millionen Euro auf fast 24 Millionen Euro erhöht werden, weshalb auf die geplante Neuverschuldung von rund sieben Millionen Euro verzichtet werden kann. Der Schuldenstand wurde erstmals unter das im Konsolidierungskurs erklärte Ziel von 100 Millionen Euro gesenkt, mit Ende dieses Jahres wird mit Schulden von 96 Millionen Euro gerechnet. Das sei einer gezielten Sparpolitik, aber auch einer genügend hohen Kreisumlage zu verdanken, wofür der Landrat ausdrücklich auch den Kommunen seinen Dank aussprach.


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