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„Kinderarmut wohnt nebenan“

31.08.2018, Von Miriam Steinrücken — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der Caritas-Kinderstiftung gehen mehr Förderanträge ein

Kein Geld, keine Chancen: Kindern aus Geringverdiener-Familien haben es schwer, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Die Kinderstiftung der Caritas hilft ihnen. Jedes Jahr beantragen mehr Familien Förderung.

Durch die Arbeit im Kinderbeirat können die Kinder auch selbst in der Stiftung aktiv werden. Foto: ks

„Kinderarmut wohnt nebenan“, ist Olivia Longin überzeugt. „Selbst wenn sie in Baden-Württemberg versteckt ist.“ Die Krux liegt für die Geschäftsführerin der Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen darin, dass Kindern aus Geringverdiener-Haushalten vielerorts die soziale Teilhabe verwehrt sei. Damit verschlechtere sich ihre Chance, als Erwachsene in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Das will die Kinderstiftung der Caritas ändern. Darum fördert sie seit knapp fünf Jahren die Entwicklungschancen von armutsgefährdeten Kindern.

Die Resonanz ist groß: 2018 ist die Zahl der Förderanträge gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent gestiegen. Laut Bundesarbeitsagentur ist in Baden-Württemberg jedes fünfte Kind armutsgefährdet, betroffen sind insgesamt 358 000 Kinder. Als armutsgefährdet gilt der Nachwuchs, wenn er in einer Familie aufwächst, die weniger verdient als 60 Prozent des mittleren Monatseinkommens von derzeit 2100 Euro.


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