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Kinder ohne festes Dach über dem Kopf

03.09.2011, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seit zehn Jahren gibt es in der Region Waldkindergärten – Viele Vorurteile sind mittlerweile widerlegt

Vor zehn Jahren wurden in Nürtingen und Neckartenzlingen die ersten Waldkindergärten in der Region gegründet, im Jahr 2003 folgte einer in Neuffen nach. Anfangs wurde die Idee, die Kinder den ganzen Tag im Wald zu lassen, belächelt, heute sind die Waldkindergärten fester Teil der Bedarfsplanung. Wie kam es dazu?

NÜRTINGEN/NECKARTENZLINGEN. Die Anfänge in Nürtingen und Neckartenzlingen verliefen ganz unterschiedlich. Während in Neckartenzlingen eine Elterninitiative erst einen Verein gründen musste, konnten die Nürtinger auf die Strukturen des Trägervereins freies Kinderhaus zurückgreifen.

Die Leiterin des Neckartenzlinger Waldkindergartens, Sabine Marx, ist von Anfang an dabei und schildert, wie die ersten Neckartenzlinger Kinder in den Wald kamen. „Am Anfang stand eine Familie, die sich nicht vorstellen konnte, ihre beiden Kinder in einen, wie wir sagen, Hauskindergarten zu schicken.“ Nachdem sie aus Norddeutschland das Konzept der Waldkindergärten kannte und sympathisch fand, suchte sie Gleichgesinnte, die sich ebenfalls vorstellen konnten, ihre Kinder komplett in der Natur betreuen zu lassen.


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