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Kerosin-Pipeline durch das Naturschutzgebiet?

19.12.2015, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stuttgarter Regierungspräsidium schlägt vor, die Verlegung der Treibstoffleitung in Richtung der Baggerseen zu prüfen

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat gestern das Raumordnungsverfahren für den Bau der Kerosin-Pipeline zum Flughafen Stuttgart beendet. Das seit Ende Januar 2015 laufende Verfahren ergab, dass die Trasse ab Oberboihingen über Unterensingen entlang der A 8 die am besten geeignete wäre. In der Beurteilung schlägt die Behörde vor, die Unterensinger Wünsche zu prüfen.

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Die Kerosin-Pipeline

Die Flughafen-GmbH plant, ihr Tanklager an die Nato-Pipeline Kehl–Tübingen–Aalen (Central European Pipeline Systems) anzuschließen. Bisher wird der Flughafen von Tanklastzügen hauptsächlich aus Heilbronn und Plochingen beliefert. Über 6500 Lastwagen transportieren jährlich 230 000 Kubikmeter Kerosin nach Stuttgart. Das Lager Heilbronn schließt Ende 2017. Fallen diese Gefahrguttransporte auf der Straße weg, sind CO2-Einsparungen von bis zu 650 Tonnen pro Jahr möglich. Nähere Informationen unter www.str-pipeline.de.

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