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Kein guter Sommer für Buchen und Fichten

31.10.2015, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nachpflanzungen sind im Schlaitdorfer Forst notwendig

SCHLAITDORF. Die Gemeinde Schlaitdorf hat viel Holz vor der Hütte: Rund 240 Hektar Holzbodenfläche nennt die Kommune ihr Eigen. Das wird nun zum Problem. Denn das Bundeskartellamt hat Mitarbeitern der staatlichen Forstverwaltung jetzt untersagt, Nadelstammholz aus privaten oder kommunalen Wäldern mit einer Fläche über 100 Hektar gebündelt zu vermarkten.

Bislang hatte Schlaitdorf mit der Holzvermarktung wenig Geschäft – alles wurde in den vergangenen Jahren vom Revierförster organisiert und abgewickelt. Mit dem Beschluss der Kartellbehörde allerdings steht diese Regelung der Gemeinde vorerst nicht mehr offen. Selbst die Auszeichnung des Holzes und andere vorbereitende Arbeiten sind betroffen, teilte Bürgermeister Dietmar Edelmann mit.

Derzeit werde Schlaitdorfs Nadelholz deshalb von einer getrennten Holzverkaufsstelle vermarktet, berichtet der Schultes. Nicht nur für Schlaitdorf macht das die Forstbewirtschaftung um einiges aufwendiger – auch etliche andere Kommunen müssen nun ihr Nadelholz anderweitig vermarkten. Das Land Baden-Württemberg erwäge nun Klage gegen den Beschluss des Bundeskartellamtes, so der Bürgermeister weiter.

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