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Kein Geld für Lärmschutz

12.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberg muss die Lärmschutzwand an der Ortsumfahrung selber zahlen

GRAGFENBERG (der). Die Lärmschutzwand für die Ortsumgehung B 313 muss die Gemeinde Grafenberg selbst bezahlen, ein entsprechender Förderantrag über 300 000 Euro aus dem Ausgleichsstock wurde abgelehnt. Das gab Bürgermeisterin Annette Bauer am Dienstag in der öffentlichen Gemeinderatssitzung bekannt.

„Es sind sehr viele Anträge eingegangen, gefördert werden nur solche Projekte, die Pflichtaufgaben sind“, informierte sie. Damit muss die Gemeinde jetzt voraussichtlich 400 000 Euro zahlen für eine Lärmschutzwand, die nach Expertenmeinung nicht erforderlich sei. Sie war schon sehr früh von Anwohnern gefordert worden, die sonst Einspruch gegen das Projekt einlegen wollten. Der Gemeinderat hatte damals dem Bau der Lärmschutzwand als Freiwilligkeitsleistung zugestimmt, sie wurde Teil des Planfeststellungsbeschlusses.

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