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Kalkherstellung früher

09.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Kalk, unerwünscht in Waschmaschinen oder Wasserleitungen, ist im Bauhandwerk unersetzlich. Im Einzugsgebiet der Schwäbischen Alb, zum Großteil aus mehreren Schichten stark kalkhaltigen Juragesteins aufgebaut, wusste man früh, sich den Kalkstein für die Kalkherstellung nutzbar zu machen. Am Mittwoch, 14. Juli, startet um 14 Uhr im Freilichtmuseum eine Veranstaltung rund um den Kalkofen.

Die Kalkherstellung war einst langwierige, schweißtreibende Handarbeit. Mehrere Tage und Nächte hintereinander an einem Meilerofen außerhalb der Ortschaften musste geschuftet werden und es bedurfte viel Erfahrung, damit aus den Steinen am Schluss Kalk gewonnen werden konnte. Im Freilichtmuseum wurde ein voll funktionsfähiger bäuerlicher Kalkofen nachgebaut, wie er seit dem Mittelalter teilweise bis ins 20. Jahrhundert von Bauern zur Herstellung von Branntkalk und Mörtel verwendet wurde. Mithilfe einfacher Experimente werden die in der „Maurer-Chemie“ ablaufenden Vorgänge veranschaulicht. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Eintrittspreis für das Museum enthalten.


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