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Jusigruppe mit positiver Bilanz

23.04.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Entscheidung über Strukturgutachten wurde vertagt

Der Wasserversorgungsverband Jusigruppe hat eine positive Bilanz vorgelegt. Eine Aussprache über das Strukturgutachten wurde vertagt, weil teilweise noch Klärungsbedarf besteht.

KOHLBERG (der). Die routinemäßige Versammlung des Wasserversorgungsverbands Jusigruppe, zu der Kohlberg, Neuffen mit Kappishäusern und Grafenberg gehören, war von positiven Zahlen geprägt, aber auch von Zukunftsgedanken in Form des vom Verband in Auftrag gegebenen Strukturgutachtens. „Durch den stetigen Anstieg des Wasserabgabepreises wurde im Jahr 2015 ein Strukturgutachten erstellt um Möglichkeiten der Kostenreduzierung aufzuzeigen“, so Verbandsrechnerin Sylvia Zagst.

Das legte der Verbandsvorsitzende, Kohlbergs Bürgermeister Klaus Roller in der Verbandsversammlung zur Kenntnisnahme vor. Das Gutachten kann noch in den Gemeinderäten der Mitgliedskommunen besprochen werden, bevor in einer Verbandsversammlung darüber entschieden wird. Darum wurde die weitere Beratung dem Antrag von Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker entsprechend auf eine spätere Sitzung verschoben.

Um sich einen Überblick über den Zustand und notwendige Mittel – und langfristige Investitionen sowie das Zusammenwirken der verschiedenen Wasserversorgungsanlagen des Verbandes vor Ort zu verschaffen, trafen sich die Verbandsmitglieder vor der Sitzung am Hochbehälter in Grafenberg zu einem Rundgang durch die Verbandsanlagen.

Die Zahlen des Jahresabschlusses 2014 sind positiv. So bekommt Grafenberg für 2014 rund 20 000 Euro an Vorauszahlungen erstattet, Kohlberg knapp 7800 Euro und Neuffen rund 1800 Euro. Der Verband musste 2014 kein Darlehen aufnehmen und keine Investitionen tätigen. Auch für 2016 sind keine Kreditaufnahmen geplant.

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