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Junge Union und Protest

03.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jakob Fuchs, Pressereferent der Nürtinger Jusos. Zum Artikel „Nicht dem Populismus beugen“ vom 27. Juni. In dem Schwur, den Günther Oettinger bei seinem Amtsantritt zu leisten hatte, sicherte er unter anderem zu, dem „Wohl des Volkes“ verpflichtet zu sein. Doch worin genau besteht dieses „Wohl“ beziehungsweise wie kann ein Ministerpräsident in die Lage versetzt werden, nicht komplett an seinem Volk vorbeizuregieren?

Die Proteste gegen den geplanten Flughafenausbau haben gezeigt, wie viel das Volk oft aufbieten muss, um von der regierenden Partei überhaupt wahrgenommen zu werden.

Letztlich haben es die Proteste des Aktionsbündnisses, an denen auch die Nürtinger Jusos beteiligt waren, und die Arbeit der Opposition trotzdem vollbracht: Die Startbahn wird nicht gebaut. Dennoch gilt weiterhin die Analyse des Esslinger Landtagsabgeordneten Wolfgang Drexler (SPD): „Auf den Fildern hat keiner mehr Vertrauen in die Politik.“

Die Landes-CDU und allen voran die Junge Union im Kreis Esslingen haben ein monatelanges Verwirrspiel um Gutachten zum Ausbau geführt. Diese sollten scheinbar mehr Aussagekraft haben als die lautstark geäußerten Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung.


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