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Junge Union produziert heiße Luft

30.01.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heinrich Freer, Nürtingen. Zum Leserbrief „CDU will die Regierung stellen“ vom 23. Januar. Die Junge Union Baden-Württemberg beginnt sich wohl zu langweilen und beginnt heiße Luft gegen die sehr zögerlichen Schritte für die Etablierung von Gemeinschaftsschulen im Ländle zu speien. JU-Chef Nikolas Löbel zeichnet sich dadurch aus, einen kämpferischen, aber dennoch inkompetenten Stil an den Tag zu legen und mit Bildern von „Bildungsgeisterbahnen“ und „Schicksalsjahren der Ministerin Warminski-Leitheußer“ lockt dieser Parteilaufbursche niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Schon gar nicht zur Rekrutierung eines auf die Straße verlagerten „Bildungskampfes“.

Ein gewisses Maß an Parolenschleuderei sei dennoch den Unionslaufburschen vergönnt, denn schließlich haben diese keinen leichten Job mehr nach dem Verlust der Regierungsmacht in Baden-Württemberg. Ein Mappus, der eine Laudatio bei den Freiburger Fasnetrufern in selbstironischem Duktus auf den BZ-Chef Christian Hodeige hielt, scheint auch kein gutes Vorbild für ernst zu nehmende, christdemokratische Politik zu sein und findet eher seinen Platz statt in freier Wirtschaft in der Kabarettistenzunft.


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