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Jugendarbeit forcieren

24.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SCHLAITDORF (zog). Was für Strukturen gibt es in der Jugendarbeit in Schlaitdorf und den Nachbarkommunen Altenriet und Altdorf? Dieser Frage geht in den kommenden Wochen eine Untersuchung nach, die von den drei Kommunen in Auftrag gegeben werden soll. Ursprünglich sollte auch die Gemeinde Neckartailfingen an dem Projekt beteiligt werden, doch dort möchte man zunächst das Ergebnis des Jugendforums abwarten.

Die drei kleineren Gemeinden wollen trotzdem an der Untersuchung festhalten – auch wenn sich nun die Kosten voraussichtlich erhöhen. Für Schlaitdorf klettert der Anteil von 3000 auf 4300 Euro. Für die Gemeinderäte aber kein Hinderungsgrund. „Wir ringen schon lange mit uns, um Möglichkeiten zu finden, etwas für die Jugendlichen anzubieten“, sprach sich Benjamin Abel (AWV) dafür aus, dran zu bleiben und das Thema voranzutreiben. „Wir würden uns unglaubwürdig machen, wenn wir uns jetzt zurückziehen“, stimmte dem Fraktionskollegin Bettina Berenguel-Senn zu. Auch Gustav Breitling (ebenfalls AWV) sieht das ähnlich: „Wir sind allen Generationen verpflichtet“, erklärte er.

Einig waren sich die Gemeinderäte auch darin, dass die erarbeiteten Handlungsempfehlungen anschließend nicht in der Schublade verschwinden dürfen. „Wir müssen Nutzen daraus ziehen für unsere Jugendlichen“, so Bürgermeister Dietmar Edelmann. Positiv bewertete er, dass sich parallel dazu ein neues Team von ehrenamtlichen gefunden hat, das den Jugendtreff Jux weiterführen möchte.

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