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JU zum Wahlrecht

30.11.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Die Junge Union (JU) im Kreis Esslingen lehnt die Pläne der grün-roten Landesregierung zur Herabsenkung des Wahlalters auf sechzehn Jahre ab. „Klar ist, dass wir besonders bei den jungen Wählern noch vor großen Herausforderungen stehen.

Der Sprung ins kalte Wasser mit der Absenkung des Wahlalters ist allerdings keine Lösung“, so Tim Hauser, Kreisvorsitzender der JU Esslingen, in einer Pressemitteilung: „Wählen alleine ist nicht alles. Es muss vermittelt werden, dass man sich auch zwischen den Wahlen in einen demokratischen Willensbildungsprozess einbringen kann und soll, zum Beispiel über Vereine, Parteien oder Bürgerinitiativen“, so Hauser weiter: „Wir müssen Angebote an Jugendliche weiter ausbauen, sich mit Politik zu beschäftigen.

Die Themen der Jugend, nicht ihr Alter, sollten in der Politik Berücksichtigung finden.“ Der Vorstand der Jungen Union Esslingen bezeichnet den Ansatz der grün-roten Landesregierung als populistisch, „angesichts der vielen Möglichkeiten der langfristigen, politischen Einbeziehung von Jugendlichen“. Jugendgemeinderäte sollten in relevanten Ausschüssen der Stadt ein Mitspracherecht erhalten, Jugendparlamente sollten ein volles Antragsrecht erhalten.

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