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Johanneskirche und Spenden

02.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viktor Ziegler, Wendlingen. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass die Einnahmen des Staates ständig steigen – und somit auch die der Kirchen. Die Württembergische Landeskirche profitiert ebenfalls davon. Das zeigt sich auch bei dem Bauprojekt Johanneskirche.

Vom Oberkirchenrat wurden immerhin 2,87 Millionen dafür genehmigt. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die Johanneskirche abgerissen wird, um Platz zu schaffen für ein relativ kleines Gemeindezentrum (etwa fünf Ar Fläche) und ein wesentlich größeres Wohnheim der Behindertenhilfe (etwa zehn Ar Fläche), das die Bruderhausdiakonie in Reutlingen betreiben würde. Das angrenzende Grundstück, auf dem heute noch das Pfarrhaus steht, bleibt zunächst unangetastet.

Würde die Johanneskirche in das neue Gemeindezentrum integriert, so entstünden dadurch, laut Aussage eines Kirchengemeinderates, Mehrkosten von etwa 13 500 Euro im Jahr. Dieser Betrag wiege so schwer, dass ihn die Evangelische Kirchengemeinde auf Dauer nicht stemmen könne.

Gesetzt den Fall, die Kirchengemeinde würde einmal im Jahr um eine Sonderspende für den Erhalt der Johanneskirche bitten, so käme bei einer durchschnittlichen Spende von nur drei Euro pro Jahr und Mitglied ein Betrag von etwa 15 000 Euro zusammen – genug, um die Mehrkosten abzudecken.


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