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Interaktives Spielzeug aus Stoffresten

28.07.2008, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dornröschen, Holzköpfe und Liebe zum Detail: Der Aktionstag „Alte textile Handwerkskunst“ im Freilichtmuseum begeisterte

BEUREN. Klöppeln, Weben, Spinnen – Handarbeitstechniken, die vielen nur noch aus dem Märchen bekannt sind, lebten am Sonntag im Beurener Freilichtmuseum wieder auf. Frauen aus verschiedenen Gruppen zeigten beim Aktionstag „Alte textile Handwerkskunst“ einen ganzen Tag lang ihr Können und begeisterten große und kleine Besucher.

„Mit welcher Nadel hat sich nun Dornröschen gestochen?“, fragten die Kinder vor dem Spinnrad von Karin Schimonowitsch. In der traditionellen Tracht war die Arbeit in der kleinen Stube des Weberhauses an diesem schwül-heißen Sonntagnachmittag noch schweißtreibender als sonst. Doch die Spinnerin aus Urach beantwortete geduldig jede Frage zu ihrem historischen Handwerk.

„Das Spinnrad hat gar keine Nadel“, berichtigte Schimonowitsch die Märchenzeichner. Stattdessen sei die Spule für den Faden mit einer Spitze versehen, um sie neben sich in den Boden stecken zu können, damit das fertige Werk nicht wegrolle. Während sie stetig das Spinnrad ankurbelte, verklebte sie die Hanffasern vor sich mit in Wasser gekochtem Leinsamen, um sie zu Faden verarbeiten zu können.


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