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In Kohlberg ist gut Kirschen essen

04.07.2016, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Wochenende drehte sich alles um das süße Früchtchen

Perfekter Fassanstich von Bürgermeister Rainer Taigel (links) beim Kirschenfest der

KOHLBERG. „Mit den Kohlbergern ist gut Kirschen essen und sie können gut feiern“, stellte der neue Bürgermeister Rainer Taigel am Samstag bei der Eröffnung des zweitägigen Kirschenfestes fest.

Die Redensart, dass mit jemandem nicht gut Kirschen essen sei, ist vermutlich im 13. Jahrhundert entstanden, als Kirschen Luxus und den Reichen vorbehalten waren. Um nicht eingeladene Schmarotzer von Festen zu vertreiben, wurden diese mit Kirschkernen bespuckt. Eine Variante besagt auch, dass ihnen vergiftete Kirschen gereicht worden sein sollen.

Die Kohlberger Obst- und Gartenbauer greifen nicht mal zu Giftspritzen, wenn, wie in diesem Jahr, besonders „Schrotschuss“ und Monilia die Kirschernte vermiesen. „Schrotschuss“ heißt die Pilzkrankheit, die Kirschen mit kleinen Punkten versieht und Blätter durchlöchert, als habe eine Ladung Schrot sie getroffen. „Spritzen heißt ja nicht unbedingt chemisches Gift, aber man muss natürlich regelmäßig etwas tun, seine Bäume ständig pflegen“, erklärt Willi Held vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein.

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