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„In Chemnitz sind Barrieren gefallen“

07.09.2018, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich zieht ein Jahr nach der Wahl Zwischenbilanz

Wer Michael Hennrich kennt, weiß: Vor klaren Worten über parteiliche Denkgrenzen hinweg scheut er sich nicht. Gestern blickte der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Nürtingen auf das seit der Wahl vergangene Jahr zurück. „Äußerst schwierig“ sei es gewesen, sagt Hennrich, der mittlerweile seit 16 Jahren die Bürger von hier in Berlin vertritt.

Michael Hennrich: „Pole zusammenführen.“ aw

Schwer war die Regierungsbildung. Und dass die FDP die Jamaika-Koalition hat platzen lassen, das kann er immer noch nicht verstehen. „Das wäre gut gewesen“, glaubt er immer noch. Bei aller Wertschätzung für die neuen, alten Koalitionskollegen von der SPD.

Mit dem Vollzug der Regierungsbildung aber waren die außerplanmäßigen Schwierigkeiten nicht aus der Welt. Die Entwicklung kulminierte im unionlichen Frühsommer im Asylstreit zwischen den beiden Schwesterparteien. Rückblickend zitiert er CDU- und Regierungsurgestein Wolfgang Schäuble: „Wir haben in den Abgrund geschaut.“


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