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„Immer noch nicht dazugelernt“

06.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Julia Rieger, Nürtingen. Zum Artikel „Impulse für den Galgenberg gesucht“ vom 1. Oktober. Das Engagement der ehren-amtlichen Bürgermentoren „Demokratie vor Ort“ in allen Ehren, die Initiative zum Galgenberg macht jedoch wieder deutlich, dass Nürtingen in Sachen Bürgerbeteiligung noch immer nicht dazugelernt hat.

Bevor hektisch ein neues Fass aufgemacht wird, sollte etwas abgewartet werden: Was klärt das zukünftige Stadtentwicklungskonzept zu innerstädtischen Grünflächen, Tourismus, Radwegen, Erholung, Naturerfahrung im Hausnahbereich? Wie entwickelt sich das Thema Wohnbebauung am Psychiatriegelände und „Wörth“?

Die Wörthbebauung ist entgegen manchen Aussagen von Oberbürgermeisterkandidaten längst noch nicht abgeschlossen: Die nächste Planungsvariante wird wieder öffentlich vorgestellt und die Bürgerschaft zu Anregungen und Bedenken eingeladen. Eine Anregung, die bereits beim Runden Tisch zur Wörthbebauung formuliert wurde, sieht einen breiten Naturraum und Naherholungsstreifen von Wörthbrücke bis Steinachmündung vor. Das wurde unter anderem aus Kostengründen abgelehnt, stattdessen ist man wohl bereit, über eine kostspielige Überwindung über die B 313 zu reden. Der ruhige Galgenbergpark, jenseits von sämtlichen Radwegen erschlossen, muss schon eine gewaltige Attraktion bieten, um mehr Nutzer von der Wohnbebauung jenseits der B 313 und des Neckars herzulocken. Da hilft auch kein schöner Steg und keine Gastronomie, auch wenn sie am Hölderlinweg liegt.


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