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Im Wald „schwarze Null“ erwirtschaftet

12.11.2011, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartenzlinger Gemeinderat nahm den Waldwirtschaftsplan zur Kenntnis

NECKARTENZLINGEN. Von einer „schwarzen Null“ sprach Bürgermeister Herbert Krüger, nachdem Revierförster Jürgen Ernst in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Waldwirtschaftsplan vorgestellt hatte. Einnahmen aus dem Holzverkauf in Höhe von 18 400 Euro standen Ausgaben in ebensolcher Höhe gegenüber.

Ernst ging auch auf Fragen aus dem Gremium ein. Die zeitweise Trockenheit habe dank eines feuchten Sommers keine Schäden im Wald verursacht, sagte er. Auch im Neckartenzlinger Gemeindewald gibt es, so Ernst auf Nachfrage, Eschen, die von einem rätselhaften Pilz befallen sind und dadurch absterben. „Das kommt flächendeckend vor. Wir beobachten das, wissen aber nicht, was wir machen sollen.“ Ein weiterer Frager erkundigte sich nach dem Eichenprozessionsspinner. Ernst: „Der ist noch da.“ Er denke auch nicht, dass der wieder verschwinde. „Man muss mit ihm leben und Eichen, von denen Gefahr ausgeht, gegebenenfalls entfernen.“

Die Gemeinderäte hatten in der Sitzung auch über die Vergabe der Jagdverpachtung für weitere neun Jahre – vom 1. April 2012 bis 31. März 2021 – zu entscheiden. Die Gemeinderäte waren sich in der durchweg positiven Beurteilung der beiden aktuellen Jagdpächter Karl-Wilhelm Fischinger und Jürgen Hasch einig und sprachen sich für eine Verlängerung der Verträge aus. Ein entsprechender Beschluss erfolgte einstimmig.


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