Anzeige

Region

Im Städtle hat der Weihnachtsmarkt einen ganz eigenen Zauber

18.12.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Neuffener Weihnachtsmarkt hat einfach Zauber und Charme. Das fängt schon bei der Hinfahrt an, wenn die Kinder im historischen Sofazügle mit leuchtenden Augen den Nikolaus erwarten. Das geht weiter bei der Auswahl der Marktstände, wo lokale Erzeuger, Kunsthandwerker und Vereine ein ansprechendes Angebot für jeden Geschmack haben. „Wir achten bei der Auswahl der Stände darauf, dass sie Weihnachtliches oder Kunsthandwerk anbieten. Wir wollen ja keinen Krämermarkt“, sagt Konrad Malin, der stellvertretende Vorsitzende des Neuffener Stadt- und Kulturringes, der seit fast 40 Jahren den Markt organisiert. Er ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Marktes, auch wenn einige Stromausfälle rund um das Melchior-Jäger-Haus einigen das Geschäft verderben. Ohne Strom keine Pommes frites. Manche Besucher hatten den Eindruck, dass es weniger Stände waren als in den Vorjahren. Das kann Konrad Malin nicht bestätigen: „Wir haben eher ein Problem, wenn das Gedränge zu dicht ist.“ Ganze 84 Stände säumten die malerischen Gassen der Neuffener Altstadt. Wer dem Gedränge ein wenig entgehen und sich aufwärmen wollte, konnte das in der Kunstausstellung im Melchior-Jäger-Haus tun. Für die Kleinsten das Größte war das Karussell und eine kleine Ausgabe des großen Sofazügles. Und immer wieder stimmten weihnachtliche Klänge die Besucher auf das Fest ein, ob vom Posaunenchor, der Jugendmusikschule, aus der Drehorgel oder von der Stadtkapelle. Als der Markt langsam schloss, lud der Liederkranz wie jedes Jahr zu einem weihnachtlichen Konzert in die Martinskirche ein. bg

Region