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Holt Wagner die Kuh vom Eis?

28.01.2019, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Streit um die Änderung des Bebauungsplanes „Spessgert-Steinle II“ gibt es nun einen Kompromissvorschlag

UNTERENSINGEN. Das politische Gebot zur Innenverdichtung führt dazu, dass immer mehr kleinere Bebauungsplanänderungen Gebäude auf innerörtlichen Freiflächen ermöglichen sollen. Die Anlieger sind davon nicht immer begeistert.

Ein solcher Fall beschäftigt seit einiger Zeit den Unterensinger Gemeinderat. Es geht um ein einzelnes Grundstück im Bereich des Bebauungsplanes „Spessgert-Steinle II“. Im Bebauungsplan steht, dass dort nur Garagen errichtet werden dürfen. Die Eigentümer des 2,2 Ar großen Grundstückes wollten dort jedoch ein kleines, seniorengerechtes Haus als Altersruhesitz errichten. Also beschloss der Gemeinderat im Juli einstimmig, den Bebauungsplan für das Flurstück zu ändern und den Entwurf öffentlich auszulegen.

Gegen die Änderung gingen Stellungnahmen der oberhalb und unterhalb lebenden Nachbarn ein, die das Haus auf dem bisher nur mit einem Gartenhäuschen bebauten Grundstück ablehnen. Unter anderem argumentierten sie damit, dass das untere Haus beschattet und dem oberen die Aussicht genommen würde. Einer Partei ist das geplante Gebäude zu nah an der Terrasse, man könne sich dort nicht mehr ungestört aufhalten. Beide Anlieger beriefen sich auf den Vertrauensschutz und das Gebot der Rücksichtnahme: Als sie ihre Häuser kauften, sei klar gewesen, dass auf dem Grundstück nur Garagen und kein Haus gebaut werden darf.


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