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Halbzeit unter der Autobahn

20.12.2017, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ICE-Tunnel neben der Raststätte Denkendorf ist zur Hälfte fertig – A 8 seit gestern auf neuen Spuren

In einem leichten Bogen unterquert der Tunnel die Autobahn. 39 von 79 Betonblöcken sind fertig. Foto: Bulgrin

„Petrus hat es gut mit uns gemeint“, sagt Benjamin Denk, der technische Projektleiter für die ICE-Strecke zwischen Flughafen und Neckar. Am Sonntag und Montag hat es genau in den Zeitfenstern geschneit, als es die Bautrupps nicht störte. Und so war die A 8 bei Denkendorf gestern früh komplett auf die neuen Spuren verlegt. Der Wechsel markiert die Halbzeit beim Tunnelbau neben der Raststätte. Dort unterquert die ICE-Strecke die A 8, um südlich der Autobahn bis zum Albrand zu laufen.

In einem etwa 150 Meter langen Trog, von Betonwänden eingefasst, wird sich der ICE von der Filderebene bis zur Tunnelsohle bewegen, mit einem Gefälle von 2,7 Prozent. Dann verschwindet der Zug ganz in dem 768 Meter langen Hohlkasten aus Beton. Die Denkendorfer Röhre wird einer der wenigen doppelgleisigen Tunnels der Neubaustrecke Stuttgart–Ulm sein, denn im Hochgeschwindigkeitsbereich sind eigentlich zwei Röhren üblich. Die Rettungswege seien hier aber kurz genug, erläutert Projektleiter Denk.


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