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Hagelschäden im Schwäbischen Streuobstparadies

08.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Obstbauern rechnen mit langfristigen Schäden an Bäumen – Für viele ist die Hagelversicherung zu teuer

(la) Die Unwetter vom 28. Juli und 6. August haben auch vor dem Schwäbischen Streuobstparadies nicht Halt gemacht. Die Superzelle, die Hagelkörner mit der Größe von Golfbällen mitbrachte, hinterließ eine Schneise der Zerstörung im größten zusammenhängenden Streuobstgebiet Mitteleuropas, das sich von der Zollernalb im Westen, entlang des Albtraufs, bis zum Filstal im Osten erstreckt.

Zerfetzte Blätter, abgefallene Früchte und zerstörte Jungbäume bedeuten nicht nur eine schlechte Streuobsternte, sondern wirken sich auch auf kommende Jahre aus: „Der Streuobstbau ist im Gegensatz zu den meisten landwirtschaftlichen Kulturen mehrjährig. Während in vielen anderen Kulturen nur der diesjährige Ernteausfall verschmerzt werden muss, wurden im Streuobstbau ganze Generationen an Jungbäumen und bei den erwachsenen Bäumen die fruchttragenden Äste für die kommenden Jahre zerstört“, erläutert die Geschäftsführe- rin des Schwäbischen Streuobstparadieses, Maria Schropp. „Wir können nur hoffen, dass die geschwächten und beschädigten Bäume in den nächsten Jahren Krankheiten wie beispielsweise dem Feuerbrand trotzen können“.


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