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Großes Potenzial für erneuerbare Energien

29.10.2011, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Umweltminister Franz Untersteller spricht bei der HfWU

NÜRTINGEN. Energiewende mit dem Bürger – „aktueller hätte unser Thema gar nicht sein können“, freute sich der Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Werner Ziegler, über die Punktlandung, die die Hochschule mit ihrer Fachtagung am Freitag hingelegt hatte. Und mit Franz Untersteller konnte die Hochschule nicht nur den amtierenden Umweltminister des Landes als Gastredner begrüßen. Untersteller studierte einst selbst an der Nürtinger Hochschule.

Das Schlagwort von der Energiewende, das fast zeitgleich mit der Landtagswahl und damit dem Wechsel von einer schwarz-gelben zu einer grün-roten Landesregierung einherging, sieht Untersteller fast schon ein wenig überstrapaziert. Atomausstieg und Verwendung nachhaltiger Energien sieht er eher als Aufbruch denn als Wende. Einen Aufbruch, der, gemessen an den Werten von 1990, bis 2050 eine CO2-Reduktion von 90 Prozent erreichen soll. Ein erster Schritt ist das Klimaschutzgesetz, das 2012 verabschiedet werden soll. „Darin sollen verbindliche Ziele festgeschrieben werden“, sagte Untersteller. Hauptmaßnahme: Die Stilllegung der Atomkraftwerke in Baden-Württemberg bis 2020. Auch eine ergebnisoffene Suche nach einem Endlager strebt Untersteller an.


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