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Großer Bedarf an Hartz-IV-Beratung

23.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Liga der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Esslingen kritisiert unzureichende Beratung durch Jobcenter

Seit einem Jahr bietet die Liga der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Esslingen unabhängige und kostenlose Hartz-IV-Beratung an. Die Berater helfen, Hartz-IV-Bescheide zu verstehen oder auszufüllen, unterstützen Empfänger bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und vermitteln zwischen Leistungsempfängern und dem Jobcenter.

(pm) „Wir haben festgestellt, dass viele Menschen vom Jobcenter nicht auf Augenhöhe und unzureichend beraten werden und damit nicht zu ihrem Recht kommen“, sagt Brigitte Chyle, stellvertretende Vorsitzende der Liga und Fachleiterin Soziale Hilfen der Caritas Fils-Neckar-Alb.

Wohnortnahe Beratung ohne lange Wartezeiten

Elf Einrichtungen im Landkreis hätten sich deshalb zusammengetan, um die unabhängige Hartz-IV-Beratung anzubieten – getragen von Caritas, Kreisdiakonieverband, Heimstatt, Evangelischer Gesellschaft, Zentrum für Arbeit und Kommunikation und Arbeg Wernau. Dadurch könne flächendeckend im Landkreis eine wohnortnahe Beratung ohne lange Wartezeiten angeboten werden. „Das ist einzigartig in Deutschland“, so Ralf Brenner, Sprecher des Liga-Fachausschusses Existenzsicherung und Geschäftsführer des Vereins Heimstatt Esslingen.


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