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Grafenberger Stromfressern auf der Spur

28.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Als „Energiedetektive“ waren jüngst die dritten Klassen der Grafenberger Grundschule im Rathaus auf der Spur von Stromfressern. Viel finden konnten sie nicht, da Energiesparen schon praktiziert wird, aber es ging darum, sie für Stromverbrauch zu sensibilisieren. Dafür hatten sie auch einen speziellen Experten-Lehrer, nämlich den Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Reutlingen, Jürgen Schipek, der auch schon in die Schule kam und die beiden Lehrerinnen Christine Grimm und Elisabeth Möck bei dem Projekt unterstützte. Er hatte den Kindern auch Messgeräte für daheim mitgegeben und in der Schule Standby-Messungen mit ihnen gemacht. Da entdeckten sie im Rathaus doch tatsächlich so ein kleines „Stromfresserchen“ auf einem Schreibtisch. Die Ladestation für ein schnurloses Telefon, das nur zum Einsatz kommt, wenn niemand Gespräche an der Anlage direkt annehmen kann, weil Besprechungen sind, verbraucht 5,5 Watt, ohne dass das Telefon in Betrieb ist. Ab sofort wird die Ladestation jetzt nur noch ans Netz gehängt, wenn tatsächlich mal dieses Telefon benötigt wird. Der Unterricht vor Ort machte natürlich allen Beteiligten Spaß, und es beeindruckte sie, als Bürgermeister Holger Dembek (im Hintergrund) ihnen erklärte, dass durch Standby-Betrieb von Geräten bundesweit so viel Strom verbraucht werde, dass man damit Berlin ein Jahr lang mit Strom versorgen könnte. der

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