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Grafenberg stoppt Pläne für Westtangente

12.05.2005, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erweiterung „Brunnäcker“ und „Hochsträß“ zunächst zurückgestellt - „Entwicklung erst mal abwarten“

GRAFENBERG. Die Gemeinde Grafenberg zieht ihre Pläne für die Erweiterung des Wohngebietes „Brunnäcker“ und des Gewerbegebietes „Hochsträß“ und für den Bau einer Westtangente vorläufig zurück. Damit zog der Gemeinderat die Konsequenz aus der Weigerung Bempflingens, das Einverständnis für die zur Erschließung des Areals geplante Westtangente zu geben. Am Montag hatte der Gemeinderat beim Nachbarn aus dem Landkreis Esslingen beschlossen, weder einem Gemarkungstausch noch einem Grundstücksverkauf zuzustimmen (wir berichteten), um so einer zusätzlichen Verkehrsbelastung von Kleinbettlingen, aber auch Bempflingen keinen Vorschub zu leisten.

Leicht war es Bürgermeister Holger Dembek am Dienstagabend nicht gefallen, seinem Gemeinderat diesen Schritt zu empfehlen. Immerhin: „Brunnäcker II“ ist die letzte Baulandreserve für die kleine Gemeinde am Rande des Landkreises Reutlingen. Baulücken und die Sanierung im nördlichen Ortsteil allein können den Eigenbedarf Grafenbergs nicht decken. Allerdings könne und wolle Grafenberg niemand übervorteilen, machte Bürgermeister Dembek klar. Schon gar nicht wolle die Gemeinde ihre Lasten auf andere abwälzen, wies er Anschuldigungen aus den Reihen der Bempflinger Bürgerschaft zurück. Es sei immer vorgesehen, den Verkehr innerörtlich Richtung B 313 weiterzuführen. „Eine gute Nachbarschaft ist uns wichtig“, betonte er.


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