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Glocke aus Grabenstetten in Neuffen

18.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Jahr 1641 mitten im Dreißigjährigen Krieg hat für die Stadt Neuffen und die Gemeinde Grabenstetten eine große Bedeutung. Am 1. Februar stürzt bei ruhigem Wetter in Grabenstetten der Kirchturm ein, und beide Glocken konnten unversehrt geborgen werden. Die große Glocke, 1493 von Glockengießer Bernhard Lachmann in Heilbronn gegossen und der heiligen Anna geweiht, wurde nach Neuffen verkauft, weil beim Stadtbrand im Jahre 1634 in Neuffen alle Glocken verloren gingen. Grabenstetten gehörte seinerzeit zum Amt Neuffen und die Stadt Neuffen erhielt für den Wiederaufbau der Martinskirche einen Landeszuschuss und konnte Grabenstetten 260 Gulden für die Glocke in bar anbieten und weitere 200 Gulden wurden in Aussicht gestellt. Wann die restlichen 200 Gulden bezahlt wurden, geht aus den Archivakten nicht hervor. Es ist aber anzunehmen, dass Grabenstetten auch den Rest für die Glocke bekommen hat. Die Grabenstettener Glocke hängt heute noch in der Neuffener Martinskirche und tut dort seit 1641 ihren Dienst. Die Inschrift auf der Glocke lautet: „Osanna heiß ich, in unserer Frauen Ehr läut ich. Bernhard Lachmann goß mich 1493.“ Bernd Schmid

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