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Geschafft wie die Vorfahren

15.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Insgesamt 160 Kinder haben bei einem Kinderferientag im Freilichtmuseum in Beuren „wie Bauer und Bäuerin geschafft“. An sieben Stationen konnten die jungen Leute den Weg vom Korn auf dem Feld bis zum leckeren Flädle aktiv verfolgen. Start war an den Museumsäckern, dort wurde Getreide mit der Sense gemäht. Mit dem gemähten Getreide ging es dann weiter zum Getreide dreschen. An der dritten Station stand eine Strohbandflechtmaschine. Jedes Kind durfte ein Band flechten und dieses mit nach Hause nehmen. Weiter ging es zum Korn sieben (Bild). Die Windfege an Station 5, auch Putzmühle genannt, sorgte dafür, dass die leichteren Teilchen wie Gras oder Spreu, die mit durch das Sieb gefallen waren, von den Körnern getrennt wurden. Kraft brauchten die Kinder an der sechsten Station. Das gereinigte Getreide wurde nun auf dem Mahlstein oder mit der Getreidemühle zu feinem Vollkornmehl gemahlen. Das fertige Mehl durften die Kinder, in Papiertüten verpackt, mitnehmen und daheim für den nächsten Teig verwenden. An der letzten Station stärkten sich die Teilnehmer mit einem leckeren Flädle. Mit einem gefüllten Magen und einem zufriedenem Lächeln, dass sie alle Aufgaben gemeistert hatten, haben die Kinder mit ihren Eltern das Museumsdorf verlassen. pm

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