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Gericht stoppt Bau von Unterkünften

02.12.2016, Von Elisabeth Maier — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neuhausen sucht nun nach Alternativen für die Unterbringung von Flüchtlingen

Vorerst darf der Landkreis Esslingen keine Unterkünfte für Flüchtlinge in der Albstraße in Neuhausen bauen. Das Verwaltungsgericht in Stuttgart gab den Antragstellern recht, dass die nachträglich vom Landratsamt ausgestellte Baugenehmigung vorerst keine Gültigkeit hat.

Der Standort für die Anschlussunterbringung in der Albstraße ist heftig umstritten.  Foto: Bulgrin

NEUHAUSEN. Die Gemeinde hatte mit dem Bau begonnen, obwohl die Erlaubnis noch nicht vorlag. Dagegen hatten sich Unternehmer aus dem benachbarten Gewerbegebiet gewehrt.

Drei Gebäude mit fünfzehn Wohngruppen, in denen jeweils zwölf Bewohner leben sollen, hat die Gemeinde geplant, um dort Flüchtlinge unterzubringen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt unter anderem die Stanzfirma Blech-Form, deren Produktion erheblichen Lärm verursacht. Gegen das Bauvorhaben wehrten sich Vertreter mehrerer Firmen. Sie befürchten nach den Worten des Verwaltungsgerichts „für ihre Betriebe massive Betriebseinschränkungen“, denn eine Wohnnutzung an dieser Stelle vertrage sich nicht mit den lärmintensiven Betrieben. Das Vorhaben sei „schädlichen Umwelteinwirkungen ausgesetzt“.

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