Anzeige

Region

Gericht: Schulausschluss war rechtens

23.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwölfjähriger Schüler wegen eines sexuellen Übergriffs von der Schule verwiesen – Eilantrag von Verwaltungsgericht abgelehnt

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat den Eilantrag eines die sechste Klasse besuchenden Zwölfjährigen aus dem Landkreis Esslingen gegen seinen von der Schulleiterin erlassenen Schulausschluss wegen eines sexuellen Übergriffs abgelehnt.

STUTTGART (zei). Der zwölfjährige Antragsteller, der im Verfahren von seinen Eltern vertreten wird, befand sich zusammen mit einem Freund am 11. März dieses Jahres im Anschluss an den Unterricht in unmittelbarer Nähe des Schulgeländes auf dem Nachhauseweg. Dabei ging er auf eine elfjährige Schülerin, die die fünfte Klasse derselben Schule besucht, zu, zog die Hose und auch die Unterhose herunter und forderte das Mädchen auf, „ihm einen zu blasen“. Die Schülerin vertraute sich direkt im Anschluss daran ihrer Sportlehrerin an.

Am 21. März erstatteten die Eltern der Schülerin bei der Polizei Anzeige gegen den Zwölfjährigen. Gegen den von der stellvertretenden Schulleiterin erlassenen sofortigen Schulausschluss legte der Schüler Widerspruch ein und beantragte außerdem beim Verwaltungsgericht, den gesetzlich angeordneten Sofortvollzug des Schulausschlusses auszusetzen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 30% des Artikels.

Es fehlen 70%



Anzeige

Region