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Gemeinsame Heizung zu teuer

28.01.2010, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kindergartensanierung geht voran – Gemeinderat vergibt weitere Gewerke

NEUFFEN. Der Gemeinderat befasste sich am Dienstag gleich zweimal mit dem Kindergarten Kelterplatz: Zum einen ging es um die Heizungsanlage des Gebäudes, zum anderen darum, die Arbeiten an der Heizungs- sowie der Sanitärinstallation, die Elektrikerarbeiten sowie die Trockenbau- und Stuckateurarbeiten zu vergeben.

In der vorangegangenen Gemeinderatssitzung hatte der Gemeinderat angeregt, ein Wärmecontracting für den Kindergarten zu prüfen. Dabei hätten die Stadtwerke die Heizung installiert und der Stadt die benötigte Wärme verkauft. Angedacht war, das Rathaus ebenfalls daran anzubinden. Architekt Wolfram Koch erläuterte das Vorhaben. Geprüft wurde, ob mit einem kleinen Blockheizkraftwerk der Kindergarten und das Rathaus versorgt werden können. „Bei dieser Größenordnung rechnet sich eine solche Anlage definitiv nicht“, urteilte Koch. Es bestehe in beiden Gebäuden lediglich Heizbedarf, der Warmwasser- und der Stromverbrauch seien viel zu gering.

Durch den Bau einer Verbindungsleitung zwischen Rathaus und Kindergarten wäre die gemeinsame Variante rund 7000 Euro teurer als eine separate Gasheizung im Kindergarten. „Wir empfehlen diese Lösung“, sagte Bürgermeister Wolfgang Schmidt. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Allerdings kam aus den Reihen des Gremiums der Vorschlag, sich die Möglichkeit einer zentralen Wärmeversorgung für die Stadtkernsanierung III offenzuhalten.


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