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Gemeinsam im Quartier leben

08.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisseniorenrat: Umdenken zu einer Kultur des Gemeinsinns

(pm) Ein zentrales Element der Sicherung und Entfaltung von Lebensqualität für alle Generationen sieht der Leiter der Arbeitsgruppe „Wohnen“ des Kreisseniorenrats, Werner Schulmeyer aus Lenningen, in der Entwicklung von überschaubaren Quartieren in den Kommunen. „Sie kann eine Antwort darauf sein, soziale Strukturen langfristig zu sichern.“ Durch den demografischen Wandel seien die Kommunen gut beraten, wenn sie sich rechtzeitig auf die sich abzeichnenden Umwälzungen einstellen. Dadurch sicherten sie die vorhandene Infrastruktur und stärkten die Gemeinschaft der Bewohner.

Dazu nahm bei der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in Bissingen Bürgermeister Marcel Musolf Stellung. Er machte deutlich, dass ein neues Denken und Handeln notwendig sei, um den anstehenden Herausforderungen auch in kleineren Gemeinden gerecht zu werden. „Es geht um Strukturen, die allen Generationen gerecht und so alle an ihren Heimatort gebunden werden“, so Musolf.

Der Vorstand des Kreisseniorenrats will die umfassende Stellungnahme seiner AG Wohnen allen Gemeinden zur Verfügung stellen und damit dort einen zukunftsorientierten Prozess unterstützen oder in Gang bringen. Selbstverständlich würden die Seniorenräte mitmachen, wenn es heißt, sich hierfür zu engagieren.

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