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Region

Gemeinden müssen kooperieren

29.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kirchengemeinderäte aus dem Landkreis treffen sich mit Prälat Mack

(pm) Die Zahl evangelischer Christen geht ebenso zurück wie das Kirchensteueraufkommen. Weil weniger Menschen Theologie studieren, wird es künftig auch weniger Pfarrer geben. Wie man auf diese Entwicklung reagieren kann, darüber sprachen rund 80 Kirchengemeinderäte aus den vier evangelischen Kirchenbezirken im Landkreis Esslingen im Gemeindehaus am Blarerplatz in Esslingen. Prälat Ulrich Mack hatte zu diesem Treffen eingeladen, um den Kirchengemeinderäten Einblicke in die gegenwärtige Situation der Kirche zu geben und von ihnen zu erfahren, wo sie der Schuh drückt.

„Wir lassen den Kopf nicht hängen“, sagte der Regionalbischof. Es gebe viele ermutigende Perspektiven. In der evangelischen Landeskirche seien etliche Projekte gestartet worden, die nach vorne blicken ließen: Dazu gehörten das Jahr des Gottesdienstes 2012 oder Glaubens- und Bibelkurse, bei denen Menschen den christlichen Glauben kennenlernen können. „Damit haben Gemeinden gute Erfahrungen gemacht“, so Mack. Solche Angebote kämen auch Menschen entgegen, die im Glauben unsicher seien, weil sie nicht mehr wüssten, „wie Glauben geht“.


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