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Gelungener Auftakt der Chortage des Verbands Karl Pfaff in Esslingen

04.05.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

13 Kinderchöre kaperten mit der Zaubertrommel das Neckarforum – die Zuschauer waren von den Piraten und den Sängern in den Bann gezogen –, Kapitän Ellen Strauß-Wallisch hatte zu jeder Zeit das Steuerrad im Griff. Ein zweitägiger Workshop in Wolfschlugen ging der Aufführung der „Zaubertrommel“ von und mit Ellen Strauß-Wallisch und dem Team der Chorjugend voraus. Die Kinderchöre aus der Region mit ihren Betreuern studierten Choreographie, Lieder, kleine Spielszenen ein, bastelten Bühnendekorationen, Besucherkarten und stellten sich nach nur drei Proben auf die Bühne im Neckarforum. Sie verwandelten dieses im Nu in eine Piratenwelt. Die Kinder hatten alle für sich eine Zaubertrommel ebenfalls gebastelt und konnten mit Rhythmen die Raps untermalen und bereichern. Die Piraten wurden von Erwachsenen dargestellt, die Hauptrolle Sebastian, Marie und der Steuermann kamen aus den Reihen der Jugendchöre. Die Geschichte ist schnell erzählt: Sebastian ist auf einem Piratenschiff in Gefangenschaft. Die Piraten behandeln ihn nicht gut, der Kapitän besonders – bis auf einen Piraten, der die Gefangenschaft des Jungen etwas erleichtert, was jedoch am Ende den Piraten die Zaubertrommel kostet, da der Junge das Geheimnis des Kapitän belauschen kann, der mit einem Zauberstaub die Piraten immun gegen die Zaubertrommel macht, die beim Ertönen alles zum Erlahmen bringt. Sebastian fertigt falschen Zauberstaub – die Piraten geraten im Dorf in die Falle und werden von den Dorfbewohnern ohne Gold aufs Piratenschiff gebracht und in See entlassen. Ein großes Fest wird am Ende gefeiert. Die Aufgabe der Kinderchöre war es, die Szenen mit mitreißenden Liedern zu begleiten – und, nicht zu vergessen, die kleine und wirksame Choreographie. Ganz besonders berührte das „Lied der Sterne“ alle Anwesenden. Mit Taschenlampen wurden Sterne von den Kindern erzeugt – ein Lied für Sebastian gesungen, dass er nicht die Hoffnung verlieren muss, denn es gibt immer einen Weg. Diese gelungene Kinderkooperation weist auch einen Weg auf, wie man mit wenig viel bewegen kann. Die Kinder, die Betreuer, die Musiker, die Schauspieler und Ellen Strauß-Wallisch hatten sehr viel Freude an der Zaubertrommel und die Zuschauer dankten dies mit lang anhaltendem Beifall und „Zugabe“-Rufen. pm

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